"kognitiven Domestizierung", gefällt mir, ich nenne es Betreutes Denken und man spürt, Viele sehen sich sehr danach. Ich bin fast soweit, es als Schwäche der Deutschen zu bezeichnen, mit Blick auf eine sich wiederholende Geschichte mit einer Bevölkerung, die sich danach sehnt, gesagt zu bekommen, wie sie die Dinge "einzuordnen" hat.
"Die Souveränität des parlamentarischen Subjekts ist eine Simulation, die darauf beruht, dass er die großen Zusammenhänge der Historie nicht mehr nachvollziehen kann, weil seine Bildung systematisch auf die bloße Funktion im ökonomischen Getriebe reduziert wurde." - das erinnert mich erschreckend an Orwells 1984, wo das Zeitungsarchiv permanent bearbeitet wird, damit nur "Wahres" veröffentlich wurde.
Der Weg zur Überwindung jeder Psychose führt durch das Nadelöhr der Selbsterkenntnis. Es gilt, die alten Dokument-Monopole und die neuen Fesseln der Algorithmen gleichermaßen abzuräumen. Wir müssen die Geschichte nicht neu schreiben, sondern sie neu lesen – mit echten Augen. Einfach die Bekenntnis von Menschen, die sich weigern, eine Kopie in einem System irgendeiner(!) Simulation zu werden
irrsinnigerweise hatte ich heute nahezu die gleichen Gedanken. Jeder Weg in die Zukunft kann doch nur über das Selbstbekenntnis eines jeden Einzelnen erfolgen, sofern man denn dazu in der Lage ist.
Jede aberkannte Entscheidungsgewalt über persönlichen Ausdruck, ob Sprache, Körper oder Kunst und abstraktes, ist Kontrolle- wer Menschen kontrollieren will, zielt auf die Triebe und erschafft ein Wort-Aquarium. Dadurch kontrolliert sich der Fluss.
Alles weicht dann ganz natürlich den Widerständen aus. Das ist nicht bequem, dass ist Kraftsparend.
Daraus lässt sich das asozialste Kommunikationsschema pressen, dass man sich vorstellen kann. Und es wirkt ohne(!) äußere Steuerung.
Es ist als würde man einen Kanal an einem Fluss graben.
Alles was man noch zu tun braucht, ist die Kanäle zum “Fluss” umzudeklarieren und der Fluss ist aus dem Bett, hinein in steuerbare Narrativbecken geleitet, wo diese sich stauen und ihre Energie im sinnlosen Wirbel verlieren mit sich selbst und gegeneinander.
Intellektuelle Gefangenschaft ist perfide.
Orwell. Ja.
Bezeichnend das es ein Roman war, der die Realität so erschreckend präzise Vorauswarf.
Sämtliche Fiktion verarbeitet echtes. Dann ist sie Kunst. Ausdruck.
Wahrheit steckt in jedem lächeln, jeder Blume. Jedem lachen, jeder Träne. Jeder Erzählung. Dann überdauern sie alle Transformation.
So gesehen ist eine Tasse Tee und jede gute gute-Nacht-Geschichte ehrlich.
Der Unterschied liegt nicht in den Worten. Er liegt in der Absicht. Die Intention führt immer.
"kognitiven Domestizierung", gefällt mir, ich nenne es Betreutes Denken und man spürt, Viele sehen sich sehr danach. Ich bin fast soweit, es als Schwäche der Deutschen zu bezeichnen, mit Blick auf eine sich wiederholende Geschichte mit einer Bevölkerung, die sich danach sehnt, gesagt zu bekommen, wie sie die Dinge "einzuordnen" hat.
"Die Souveränität des parlamentarischen Subjekts ist eine Simulation, die darauf beruht, dass er die großen Zusammenhänge der Historie nicht mehr nachvollziehen kann, weil seine Bildung systematisch auf die bloße Funktion im ökonomischen Getriebe reduziert wurde." - das erinnert mich erschreckend an Orwells 1984, wo das Zeitungsarchiv permanent bearbeitet wird, damit nur "Wahres" veröffentlich wurde.
Ist das die Nationalhymne?
Der Weg zur Überwindung jeder Psychose führt durch das Nadelöhr der Selbsterkenntnis. Es gilt, die alten Dokument-Monopole und die neuen Fesseln der Algorithmen gleichermaßen abzuräumen. Wir müssen die Geschichte nicht neu schreiben, sondern sie neu lesen – mit echten Augen. Einfach die Bekenntnis von Menschen, die sich weigern, eine Kopie in einem System irgendeiner(!) Simulation zu werden
Danke
Noch nicht, liebe Sabrina! Mir gefällt der Gedanke, danke. Ich arbeite daran!
Ich habe sie schon die vielsprachige Europahymne - darf ich die dir zeigen?
Aber gerne doch!
Lieber Timo,
irrsinnigerweise hatte ich heute nahezu die gleichen Gedanken. Jeder Weg in die Zukunft kann doch nur über das Selbstbekenntnis eines jeden Einzelnen erfolgen, sofern man denn dazu in der Lage ist.
Jede aberkannte Entscheidungsgewalt über persönlichen Ausdruck, ob Sprache, Körper oder Kunst und abstraktes, ist Kontrolle- wer Menschen kontrollieren will, zielt auf die Triebe und erschafft ein Wort-Aquarium. Dadurch kontrolliert sich der Fluss.
Alles weicht dann ganz natürlich den Widerständen aus. Das ist nicht bequem, dass ist Kraftsparend.
Daraus lässt sich das asozialste Kommunikationsschema pressen, dass man sich vorstellen kann. Und es wirkt ohne(!) äußere Steuerung.
Es ist als würde man einen Kanal an einem Fluss graben.
Alles was man noch zu tun braucht, ist die Kanäle zum “Fluss” umzudeklarieren und der Fluss ist aus dem Bett, hinein in steuerbare Narrativbecken geleitet, wo diese sich stauen und ihre Energie im sinnlosen Wirbel verlieren mit sich selbst und gegeneinander.
Intellektuelle Gefangenschaft ist perfide.
Orwell. Ja.
Bezeichnend das es ein Roman war, der die Realität so erschreckend präzise Vorauswarf.
Sämtliche Fiktion verarbeitet echtes. Dann ist sie Kunst. Ausdruck.
Wahrheit steckt in jedem lächeln, jeder Blume. Jedem lachen, jeder Träne. Jeder Erzählung. Dann überdauern sie alle Transformation.
So gesehen ist eine Tasse Tee und jede gute gute-Nacht-Geschichte ehrlich.
Der Unterschied liegt nicht in den Worten. Er liegt in der Absicht. Die Intention führt immer.
Viel wäre zu sagen. Im Grunde nichts davon nötig.
Wo ist hier der Ausgang?
Linke Brust, geradeaus.
Die Truman Show. Letzte Szene.