SACKGASSE
Geschichte war immer mal jetzt
Ja, Zyklen sind’s, na klar. Immer Umdrehungen, im Kreise geht’s alles. Beschreibt einen Kreis, der Abschluss kommt bei sich selbst an, aus Punkt wird Kreis.
. fährt los, beschreibt den Kreis. Die Linie schließt sich und im neuen Rahmen entsteht neue Fläche, neuer Punkt, fährt los, neuer Kreis. Distanz und Perspektive, beschreiben sich in Klarheit, dass ist Tiefe.
Wenn kein Nebel, keine Hindernisse, ist der Blick weit bis ins Ungewisse. Angenehm, die Weite. Beengend, diese Trübungen. In diesen Trübungen doch, wir brauchen sie, wir lieben sie. Wo wir trüb sein dürfen, milchig werden vor der schonungslosen harten Schärfe unserer Träume!
Ach, wie hell sie doch, sind unsere Visionen unser Selbst und unser Bild von es.
Gemein wie penibel und kokett und spielend leicht das hohe, schöne Ideal uns aus uns hervorkramt und wie gnadenlos, wie achtlos es uns gern hat und scheinen, strahlen, schillernd, glänzend sehen will!
Wie pissgrau fällt das Leben ein, wie Alltag, so matt und vulgär normal. Au, wie sehnt sich dieser Nebel, darauf zu legen, dass ein einfaches Leben sich zudecken kann, mit dem trüben Luxus, nur einfach einmal nicht von Klarheit erfasst und gemustert zu werden.
Mit Musik im fernen Hintergrund. Eine, die nicht wirklich hörbar ist, sondern nur ein Versprechen der Menschheit an uns ist, dass jemand sie gerade wirklich spielt oder vielleicht auch nur summt.
Ja, wer daran denkt, was er mal gern wäre, täte, machte, der ist in Gedanken ganz echt und dort. Jede Enttäuschung ist im Leben der Moment, wenn das Gefühl was wir empfinden, immer eigentlich die Sache ist und nicht die Sache diese Sache.
Was ist das für ein ekliges Begreifen, für die meisten. Es tut sich was sich fühlt. Es tut sich nicht, was sich nicht fühlt.
Deshalb klappt Manifestieren nicht bei dir. Weil du nicht Denken manifestierst, sondern im Fühlen es alles anfängt. Das kannst du nicht betrügen. Das kannst du bloß ernst nehmen.
Wenn du damit aber mal anfängst, und nicht auf den Kopf gefallen bist, dann begreifst du plötzlich eine ganze Menge mehr Dinge als vorher.
Manche machen aber auch einfach gern Witzchen. Die bauen richtig herrlich Stress ab. Einzige Stresslinderung, die natürlich, ursprünglich und garantiert heilsam ist: Humor.
Ja, so mancher Spaßvogel und Ulkmacher ist schon immer weiser gewesen, kultivierter und ein schönerer Mensch gewesen, immer die Künstler und derer Kunst und Werke gibt es viele, von Kochkunst zur Redekunst zur Lebenskunst, es sind immer Künstler die schönsten Menschen und Menschen geblieben, die schönsten Künste.
Daran ändert kein Clown, kein Herrscher, kein Philosoph kein Erpresser und kein Geld je was.
Lach doch Mal! Habe Ich. Es gibt so richtig unangenehme Sachen. Und das sind alles ganz grundlegende. Das ist das Fiese. Die Themen, die bis unter die Decke gekrabbelt kommen. Egal wie dick der Nebel ist.
Die Komödie. Die Tragödie. Die Romanze.
Die muss man nicht erfinden. Kann man gar nicht. Die muss man nur aufschreiben.
Gesichter und Namen tauscht man aus. Kostüme, anderer Schauplatz, gleiche Spielregeln.
Man inszeniert, was in echt nicht gewollt wird, nicht erlaubt sein darf, Mord, Lüge, Hass, Verrat, Gezeter, Blut und Qual,
Und im Spiel, im Eifer, Staunen, Sehen, Vertrauen, hat alle Kunst wohl Zauberkraft. Alles was die Form verrät, durch Aktionen aufs Wesen schließen, dass ist Kunst, macht Kunst, Kunstmacht sowas möglich. Sich fühlen und berührt fühlen, bei jemand anders sein.
Und das Ideal schaut lächelnd. Auf die verquollenen Augen in den Federn, aufgewehte Vorhänge und verstreute Krümel.
Welches Ideal meint es denn jemals schlecht mit etwas und welcher Idiot erwählt zum Ideal je einen Schlechtmacher?
Aber man hat die Rollen ja vertauscht, die Spaßmacher, die des Volkes dreckigen Säcke, die Echten, das unangenehme längst verbannt. Die bösen Worte sind es nicht, ihr könnt es noch so sehr wollen!
Aber es ist manches eben kein Spaß doch wohl die Sprache darfst nicht verbannen! Es sind nicht die Wörter.
Es ist der Scheiß Wunsch, den Kopf in den leckeren trüben Nebel zu stecken, anstatt die wichtigen, die alltäglichen, die unattraktiven Themen zu halten.
Alle wollen die Filets. Über das Geld reden, die Projekte die Förderungen die Prognosen. Schuldzuweisungen, Ahnungslosigkeit durch Information.
Wahlkampf. Geld. Krieg.
Sozialräume.
Wisst ihr was?
Der nicht-Kanzler findet, er wird zu stark kritisiert.
Mein Opa war in Russland, als Teil der stärksten konventionellen Armee Europas, amtlich beglaubigt. Kämpfen. 7 Jahre Kriegsgefangener.
Stimmt. Manche Menschen werden zu stark kritisiert.
Doch für den neuen deutschen Rüstungsboom gehört jemandem der Prozess gemacht.
Und eine Ohrfeige verpasst, für die Friedhofsbemerkung und eine für die Krokodilstränen vor der Synagoge.
Stimmt. Kritik, die nicht ganz grundlegend und fundiert vorgetragen wird, verfehlt heutzutage komplett ihre Wirkung.
Aber Höflichkeit hat noch keinen Wahlirrtum korrigiert. Gewalt ist nicht mein Ding. Die meisten Verbrecher haben juristische Ausbildung und sind notorische Lügner und Wendehälse. Die kommen alle vom Theater.
Ich kann nur deutsch. Richtig deutsch. Verstehen die überall. Nicht bloß rechts. Sogar die, bei denen immer nervös etwas zuckt, beim Wortbaustein ‘deutsch’. Machen nur Deutsche. Kurden sagen selbstbewusster ‘deutsch’ , als Deutsche. Zu, Recht und aus guten Gründen, sagen wieder manche. Selbstbewusst beim Selbsthassen. Und diese richtig national selbstbewussten, naja. Wer Ausgrenzung zur Maxime, von dem nichts anderes zu erwarten, als Opportunismus.
Also ich versuche ja, Etiketten ganz zu vermeiden, ist aber schwierig. Die halbe Welt identifiziert sich darüber und wird auch nur darüber identifiziert. Mein Hirn funktioniert ja auch nicht so viel anders, scheiß doch die Wand an.
Eine Tür geht auf, eine andere fällt zu, so gehen Schubladen und so geht Lesen und Schreiben. Aber eben nicht Leben. Und irgendwann sind wir ganz heftig vom Sattel geplumpst und -Riesenüberraschung- das war im zweiten Weltkrieg und aus dem entzündeten Kratzer wurde ein Hinkebein, jetzt läuft die ganze Schose hier schon über 80 Jahre schief.
Elon Musk.
Zeigt im Fernsehen live den Hitler-Gruß.
Niemand versteht, warum.
Weil er ein verrückter, reicher Nazi ist und es liebt mit Provokationen die Börse zu manipulieren, oder so.
Oder aber auch, weil Deutschland, nein, die verdammten Deutschen endlich mal mit ihrer Vergangenheit aufräumen müssen, wenn man überhaupt noch mal irgendetwas wahrheitsgemäßes als Grundlage für das staatliche Zusammenleben finden und formulieren möchte, dann gehört von den Deutschen sich eine Verfassung gegeben, die Geschichte auch aus deutscher Perspektive beleuchtet. Und nein, ich weiß auch nicht viel mehr als die meisten darüber, Geheimhaltung und Klientelpolitik sei’s gedankt. Genau darum, gehört mit diesem ganzen Spuk einmal offiziell aufgeräumt. Das ist man dem Volk schuldig. Allen Lebenden und auch den Toten aller Kriege.
Oder wir lassen es ganz. Richten uns in der größten, hohlsten, selbstverliebtesten, Pseudo-Cyber-Idiotokratie der Geschichte häuslich ein und hören für immer auf zu meckern.
Fußball, ficken, dumme Flachwitze.
Oder vielleicht mal etwas Abwechslung?
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.
https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/umsetzung/
Autor: Timogenes (1995-2026) Timogenes@rizful.com

Ist das Gefühl, von anderen unverstanden zu sein, in Wahrheit der wehmütige Ruf unseres eigenen, tieferen Bewusstseins, das von unserem Verstand ignoriert wird?
Klare Worte.